WLAN im Auto

Keine ganz neue Idee ist die Anwendung eines WLAN-Routers im KFZ, siehe Veröffentlichungen CNET, Autobild, PC-Welt, Heise Online und anderen Publikationen. Sogar die Marketingstrategen namhafter Automobilhersteller wie Mercedes, BMW und Audi haben es bereits im Angebot etabliert. Dass es jedoch mit einfachen Mitteln und zu überschaubaren Kosten möglich ist, möchte ich an einem Praxisprojekt demonstrieren.

Im einem beispielsweise handelsüblichen Privatwagen Marke Opel Corsa C wird eine ebenso handelsübliche Fritz-Box 7270 (WLAN-Router) der Firma AVM eingebaut und mit einem Mobilfunkprovidervertrag, z. B. der Firma Vodaphone an das UMTS-Netz angebunden. Zur Spannungsversorgung wird das 12V Bordnetz über eine Spannungsglättungseinheit an den Zigarrettenanzünder angeschlossen. Der zum Empfang des Funknetzzugangs erforderliche Empfänger, ein USB-Gerät im Ausmaß eines Speicher-Sticks, wird entweder Direkt an der Box angeschlossen oder per Kabel empfangsgünstiger platziert. Eine Außenantenne wäre zwar noch empangsoptimierter, ist aber kaum ohne Karosserie- oder Lackbeschädigung möglich.

Kommen wir doch gleich zu den für unser Musterprojekt erforderlichen Kosten:

1.       Der Router
Auf dem freien Markt ist z.B. eine AVM 7270 ab ca. 175,- € zu bekommen. Wir haben uns für die kostenfreie Erstehung als Beigabe zu einem 1&1 Internetvertrag, der ab 25,- € im Monat auch die unbegrenzte Telefonie im deutsche Festnetz gewährt.

2.       Der Mobilfunkvertrag
Hier fiel die Wahl auf einen 1&1 Notebook-Flat-Vertrag, der in drei Stufen derzeit angeboten wird. Es stehen drei Versionen mit einem, fünf oder zehn Gigabyte inklusivem Datenvolumen sowie mit einer maximalen Geschwindigkeit von 7200 MB/s für die beiden kleineren sowie 14400 MB/s für die große Variante jeweils inkl. Stick zur Verfügung. Die Preise hierfür sind 9,99 €, 19,99 € und 29,99 €, jeweils pro Monat. Bei Überschreitung des inkludierten Datenvolumens wird lediglich die Geschwindigkeit auf 64 Kb/s reduziert, die Verbindung wird weiterhin unbegrenzt von Vodaphone gewährt und ermöglich immer noch z. B. E-Mail-Abrufe oder Chat.

3.       Die zusätzlichen Vorzüge
In dem unter 1. erwähnten Vertag ist weiterhin ein VOIP-Anschluß mit privater Nutzung enthalten, der jedoch auch eine Fritz-Box erfordert. Wird die enthaltene hierfür verwendet ist der Erwerb einer Zweiten für die KFZ-Nutzung erforderlich. Desweiteren fallen für bis zu vier weiteren Mobilfunkkarten keine laufenden Gebühren an, außer für Gespräche in fremde Mobilfunknetze und zu Sonderrufnummern.
Für den Einbau und die Inbetriebnahme entstehen je nach Geschicklichkeit und Anspruch keine Kosten, da alles mit der Minimalvariante über den Anschluss des Zigarettenanzünders betrieben werden kann.

Weitere Information unter www.WLANimAuto.de, www.kfzwlan.de oder per Mail anfragen an LWFS@UCS.Info